Japanisches Feuerwerk

In vielen Kulturen ist das Feuerwerk eng verflochten mit Traditionen und Feierlichkeiten, so auch bei den Japanern, auch wenn die Erfindung des Feuerwerks eigentlich in chinesischer Hand lag. Bereits in vorchristlicher Zeit stellte man in China Sprengstoffe aus einfachsten Chemikalien her und vertrieb damit die bösen Geister zum Beginn eines neuen Jahres. In Europa setzte sich das Feuerwerk erst im 15. Jahrhundert durch.

Pyrotechniker wissen: Feuerwerk ist nicht gleich Feuerwerk, es gibt meilenweite Unterschiede und speziell das japanische Feuerwerk erfreut sich wachsender Beliebtheit. In Düsseldorf sitzt die größte, japanische Gemeinde der in Deutschland lebenden Japaner und dort sind japanische Feuerwerke am Rheinufer äußerst beliebt und auch bereits Tradition.

Diese Feuerwerke werden von japanischen Pyrotechnikern veranstaltet. Dieser Beruf hat in Japan eine lange Tradition und wie in so vielen Dingen, die die Japaner tun, geht es bei der japanischen Pyrotechnik um äußerste Perfektion.

„Hanabi“ ist das japanische Wort für Feuerwerk. Es bedeutet „Feuerblume“. Japanisches Feuerwerk entsteht nicht durch das Zünden von Raketen, sondern durch Kugelbomben und Starmines. Kugelbomben verwandeln den nächtlichen Himmel bei einem japanischen Feuerwerk in große, glitzernde, verschieden farbige Blüten.

Ein japanisches Feuerwerk verzaubert jeden nächtlichen Himmel in ein glitzerndes Blütenmeer und strikte, geometrische Formen. Es bedeutet durchaus ein attraktives Schauspiel, das man sich nicht entgehen lassen sollte.