Jüdisches Neujahr

Das jüdische Neujahr nennt sich „Rosch ha-Schana“. Es fällt nach dem gregorianischen Kalender immer in den Zeitraum zwischen Mitte September und Mitte Oktober. Das genaue Datum wechselt jedes Jahr. Das jüdische Neujahrsfest beginnt mit den zehn ehrfurchtsvollen Tagen und endet mit dem Versöhnungsfest. Es fällt also auf den Herbst.

Traditionell beginnt es nach dem Ende des Tages genau nach dem 29. Tag des jüdischen Monats Elul und früher feierte man es traditionell nur einen Tag lang und erst später wurde ein zweiter Feiertag hinzugefügt.

Im reformierten Judentum wird Rosch ha-Schana nur am ersten Tag gefeiert, die konservativen und traditionsbewussten Juden feiern zwei Tage. Der genaue Zeitpunkt des Festes ist immer 162 Tage nach dem Pesachfest. Es fällt nach dem Aufbau des jüdischen Kalenders immer nur auf einen Montag, Dienstag, Donnerstag oder Samstag.

Das Versöhnungsfest nennt sich „Jom Kippur“ und hier handelt es sich um das höchste jüdische Fest. Laut der alten Überlieferung spricht Gott an diesem Tag das Urteil über die Menschen um dann das Buch des Lebens wieder zu schließen. Die Menschen sollen sich versöhnen.

Wer Unrecht begangen hat, soll es an diesem Tag wieder gut machen – und dafür werden sie von Gott frei gesprochen. Streng Gläubige verbringen diesen Tag betend in der Synagoge und für alle Juden gilt dieser Tag als Fastentag.