Silvester international

Das neue Jahr wird international auf der Welt gefeiert, wenn auch nicht überall am gleichen Tag. In anderen Ländern werden eigene Traditionen, Sitten und Gebräuche gepflegt, die sicher nicht uninteressant sind. In Spanien beispielsweise erhält jeder Gast am Silvesterabend 12 Weintrauben, die er Punkt Mitternacht verzehren muss – das soll Glück bringen.

In Frankreich wird Silvester vollkommen ohne Feuerwerk gefeiert, aber man stößt natürlich mit Champagner an und wünscht sich gegenseitig Glück im neuen Jahr.

In Griechenland spielt man mit der Familie und seinen Nachbarn Glücksspiele – wer gewinnt, soll im neuen Jahr besonders viel Glück haben. Zu Silvester wird Basiliusbrot gebacken, das nicht nur besonders lecker schmeckt, sondern in das auch einzelne Münzen mit eingebacken werden.

In England werden dreieckige und mit Hackfleisch gefüllte Pasteten gebacken und verschenkt. Nachbarn besuchen sich gegenseitig und essen gemeinsam selbst gebackenen Kuchen und trinken Wein miteinander.

In Israel isst man süße Äpfel in Honig. Das soll das Jahr ganz besonders süß machen.

In Japan verspeist man nudelähnliche Teigwaren und um Punkt Mitternacht erklingen 108 Glockenschläge aus jedem Tempel. Die Japaner glauben, dass es 108 Begierden und menschliche Übel gibt, die von diesen 108 Glockenschlägen vertrieben werden sollen.

In China putzt man mit Bambuszweigen sehr gründlich sein Haus – und zwar am letzten Tag des Jahres. Somit sollen böse Geister vertrieben werden. Danach wird das Haus mit roten Deko-Materialien und goldenen Glückszeichen geschmückt. Wer die Liebe seiner Angebeteten erbitten möchte, muss am Neujahrstag eine Mandarine mit dem Namen der Traumfrau in das Meer werfen.